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INDUS HOLDING AG

Solide aufgestellt für eine sichere Zukunft

Die Konzernstruktur der INDUS Holding AG gliedert sich in eine Holding und in die einzelnen Beteiligungsgesellschaften als selbstständige operative Einheiten.

Zwischen Holding und Beteiligungsunternehmen gibt es klare Aufgabenverteilungen. Die Holding übernimmt dabei die klassischen Querschnittsfunktionen und unterstützt die Beteiligungsunternehmen in den Bereichen Finanzierung, Controlling, Bilanzierung, Steuern und Recht. Als börsennotierte Gesellschaft mit guten Bonitätseinschätzungen ermöglicht die Holding den einzelnen Beteiligungen Zugang zu sämtlichen Finanzierungsmöglichkeiten des Kapitalmarktes, die ihnen als mittelständische Unternehmen nicht möglich wären. Dadurch werden die Finanzierungskosten in der Gruppe optimiert.

INDUS ordnet die Beteiligungsunternehmen in die fünf Segmente Bauindustrie, Maschinenbau, Automobilindustrie, Konsumgüter und "Übrige Beteiligungen". Die Zuordnung zu einem dieser fünf Segmente hängt ausschließlich von der Branche ab, in die das jeweilige Beteiligungsunternehmen hauptsächlich seine Produkte liefert. In das Segment “Übrige Beteiligungen” werden die Unternehmen eingeordnet, die sich keinem der vier Kernsegmente zuordnen lassen.

Die Geschäftsführer der Beteiligungsunternehmen tragen die volle Verantwortung für das operative Geschäft. Das dezentrale Führungssystem lässt ihnen die Freiheiten die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten, den Produktionsprozess und den Vertrieb eigenverantwortlich zu steuern. Zum Bilanzstichtag zählten insgesamt 41 operative Einheiten und zahlreiche Enkelgesellschaften zum Beteiligungsportfolio der INUDS Holding AG.

Steuerungssystem

Vorrangiges Ziel der INDUS Holding AG ist die nachhaltige Steigerung des Unternehmenswertes. Zusammen mit den einzelnen Beteiligungsgesellschaften entwickelt die Holding auf Basis fortgeschriebener Einzelstrategien detaillierte kurz- und mittelfristige Planungsszenarien. Die Einhaltung dieser Szenarien wird durch ein effizientes Controllingsystem kontinuierlich überprüft, sodass jederzeit die Möglichkeit besteht bei maßgeblichen Abweichungen frühzeitig gegenzusteuern. Das Controlling der Beteiligungsgesellschaften basiert vorrangig auf den Finanzkennzahlen wie Umsatz, Kapitalrendite und Cashflow.

Strategie

INDUS investiert ausschließlich in den mehrheitlichen Erwerb von mittelständischen Unternehmen und in die kontinuierliche Weiterentwicklung der vorhandenen Beteiligungen. Dabei stehen Unternehmen im Fokus, die über eine starke Marktposition in einer attraktiven Marktnische und als Produktionsunternehmen sowohl über ein stabiles Geschäftsmodell als auch ein erfolgreiches Produktprogramm verfügen. Die Prüfung, ob ein Unternehmen ein geeigneter Akquisitionskandidat ist, erfolgt anhand detaillierter Kriterien.

Neben den finanziellen Kriterien hat INDUS weitere qualitative Anforderungen entwickelt. Im Mittelpunkt steht dabei vor allem eine eingehende Analyse und Bewertung des jeweiligen Geschäftsmodells. Entscheidend ist die langfristige Stabilität der Unternehmensentwicklung, verbunden mit nachhaltigen Wachstumsperspektiven im Branchenumfeld. Wesentlich ist, dass potenzielle Akquisitionsziele über eine breite Abnehmerstruktur verfügen und somit die Abhängigkeit von einzelnen Kunden deutsch-begrenzt ist. Ziel ist die Stabilität des Gesamtportfolios und eine ausgewogene Diversifikation von Chancen und Risiken.

Das Wachstum von INDUS wird generell durch die Akquisition von mittelständischen Unternehmen erreicht. Ziel aller Akquisitionen ist mittelfristig 100% der Anteile zu übernehmen. INDUS geht ausschließlich dauerhafte Beteiligungen ein und verfolgt grundsätzlich keine Exit-Strategien. Die breite Unterstützung durch INDUS bei der Weiterentwicklung des operativen Geschäfts in den sich schnell ändernden globalen Märkten gibt den mittelständischen Unternehmen einzigartige Möglichkeiten. Dabei bleibt die erfolgreiche Struktur der akquirierten Unternehmen gewahrt. Gleichwohl setzt INDUS zur Optimierung des Portfolios individuelle Instrumente zur Renditesteigerung bei den Beteiligungsunternehmen ein, um die internen Rentabilitätsziele zu erreichen. Die einzelnen Maßnahmen werden im engen Dialog mit dem jeweiligen Geschäftsführer geplant, optimiert und durchgeführt.