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05.10.2016

Timo Reinarz, 19 Jahre, Auszubildender zum Industriekaufmann, 1. Ausbildungsjahr

Mein erster Monat im Ausbildungsunternehmen „BSH“

Mein erster Monat bei Bilstein & Siekermann® nähert sich so langsam dem Ende und die Zeit verging schneller, als ich es mir vorgestellt hatte. Was dafür spricht, dass es mir bisher durchaus gut gefällt.

Angefangen hat meine Ausbildung am 01.09.2016 mit einer Vorstellung des Betriebs zusammen mit den anderen neuen Auszubildenden durch Herrn Becker, unseren Personalleiter, und Frau Ubl, unsere Ausbildungsleiterin. Nach einem gemeinsamen Frühstück ging ich dann in meinen ersten Ausbildungsbereich, dem Vertrieb, in dem ich seither eingesetzt bin.

Meine Arbeit im Vertrieb
Dort habe ich schon viele neue Vorgänge kennengelernt, aber konnte aufgrund einer Systemumstellung noch nicht zu allen Aufgaben im Vertrieb etwas erfahren. Aufgaben wie Bestellungen und Lieferabrufe starten, Lieferabrufe ins System einpflegen und auch Auftragsbestätigungen schreiben, werde ich im Laufe der kommenden 5 Monate lernen.

Viele andere verschiedene Aufgaben, wie zum Beispiel das Verteilen von einkommenden Faxen an die bearbeitenden Mitarbeiter, kann ich schon selbstständig ausführen.
Eine weitere Aufgabe ist der tägliche Kaffeedienst morgens und nachmittags, wozu auch die Bewirtung von Besuchern während Konferenzen zählt. Auch der Postdienst zählt zu den täglichen Aufgaben, der allerdings wöchentlich zwischen den drei kaufmännischen Auszubildenden wechselt.
Nach kurzer Einarbeitungszeit kann ich diese Aufgabe auch alleine erledigen.

Der Postdienst ist dabei ein guter Ausgleich zu der anderen Arbeit im Vertrieb, da man in verschiedenen Abteilungen des Betriebs die Post verteilen muss und die anfallenden Rechnungen aus dem Versand abholt und anschließend versendet.

Zusammen mit meiner Ausbilderin, Frau Ubl, bearbeite ich auch die anfallenden E-Mails mit verschieden Anliegen. Darunter sind Anfragen von Kunden zu ihrer Bestellung, auf Deutsch und auch auf Englisch. Diese Anfragen müssen bearbeitet werden, was oft mehr Zeit in Anspruch nimmt, als man denkt. Denn, wenn die Kunden die schnellstmögliche Lieferung ihrer Bestellung anfragen, muss man oft erstmal überprüfen, ob die Kunden schon bezahlt haben.
Man muss auch nachfragen, wie der Stand der Lieferung ist, um sich anschließend wieder beim Kunden mit einer Information zu melden. 

Wir haben aber auch verschiedene Aufgaben im Personal zusammen erledigt. Dazu zählten hauptsächlich neue Bewerbungen für Ausbildungs- und Praktikumsplätzen zu registrieren und zu bearbeiten, sowie die Ausstellung von Zeugnissen oder Bestätigungen.
Nachdem ich dies anfangs zusammen mit Frau Ubl erledigt habe, konnte ich die Aufgaben auch schon teilweise alleine erledigen.

Zudem musste ich mehrere Aufgaben und Übersichten in Excel und Word erstellen. Darunter befand sich auch die Anfertigung von Praktikumszeugnissen und auch Praktikumsverträgen, die Erstellung einer Übersicht über die Umsatzmenge eines Kunden und das Heraussuchen von Informationen über Lean-Management, die 5S-Methode, das KANBAN-System und diverse Zertifizierungen im Betrieb. Von diesen Aufgaben gefällt mir besonders die Arbeit mit Excel oder auch dem Ablagesystem ELO (elektronischer Leitz-Ordner), da man dort viele Möglichkeiten der Bearbeitung hat und noch viel lernen kann.
Auch gefällt mir das Bearbeiten von E-Mails oder Personalaufgaben, da man dort direkt mit dem Gegenüber in Kontakt tritt und besonders bei Kunden vielseitige Probleme lösen muss.

Der Postdienst ist bei all der Computerarbeit eine willkommene Abwechslung. Schade finde ich bisher, dass ich noch nicht so viel von der eigentlichen Arbeit im Vertrieb kennengelernt habe, was sich aber durch die derzeitige Situation mit der Systemumstellung nicht ändern lässt.

Selbstverständlich besuche ich während meiner Ausbildung die Berufsschule in Gerolstein.
Dort befassen wir uns im Moment hauptsächlich mit der Buchführung, dem sogenannten Fach WED (Werte und Wertungsströme erkennen und dokumentieren) und mit der Bearbeitung von Leistungsprozessen im Unternehmen. Dabei gefällt mir bisher die Buchführung ziemlich gut. Der Unterschied ist, dass man alles nur theoretisch kennenlernt und es nicht direkt, wie im Betrieb, praktisch erlebt. Allerdings habe ich auch schon Dinge in der Berufsschule gelernt, die mir bei der Arbeit weiterhelfen konnten, wie zum Beispiel die Themen Serienfertigung und  Gelangensbestätigungen.

Ein weiterer Unterschied ist die Abdeckung von eher allgemeinen Themen in der Schule sowohl in den berufsbezogenen Fächern, als auch den Fächern Deutsch oder in Zukunft Religion.
Der Berufsschulunterricht gefällt mir gut und ist ein guter Ausgleich zum Berufsalltag.

Alles in allem gefällt mir meine Ausbildung bisher gut und ich habe Spaß daran, was auch an dem sehr guten Arbeitsklima in der Firma liegt.

05.10.2016