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Das Unternehmen



Kontaktinformation

Bilstein&Siekermann

Industriestraße 1
D – 54576 Hillesheim
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Über 50 Jahre Tradition und Innovation


1954

Im Jahre 1954 beschließen Ferdinand Bilstein und Arnold Siekermann den Aufbau eines Unternehmens in der Eifel. Der Entschluss ergibt sich als Konsequenz aus dem Arbeitskräftemangel in Ennepetal und den positiven Erfahrungen von Hans Bilstein, einem Onkel von Ferdinand Bilstein, der sich mit Erfolg 1954 in Mandern/Hunsrück niedergelassen hatte. In der Eifel finden die künftigen Geschäftsführer sowohl die besten Bedingungen als auch die Unterstützung der Stadt Hillesheim. In Hillesheim gibt es zu dieser Zeit in erster Linie landwirtschaftliche und handwerklich geprägte Betriebe.

 
1954 - Die Firmengründer: A. Siekermann und F. Bilstein

1956

Mit Beginn des Jahres 1956 stellt die Stadt Hillesheim ein geeignetes Baugelände für die Neuansiedlung zur Verfügung. Nicht zuletzt durch das unbürokratische Engagement der Verantwortlichen in der Verwaltung der Stadt Hillesheim, sowie der Kreissparkasse Daun werden die letzten Hürden zur Gründung dieses neuen Unternehmens genommen. Bereits im April kann mit dem Bau der ersten Fabrikationshalle begonnen werden und schon im September wird die Produktion mit 5 Mitarbeitern aufgenommen. Am 3. Oktober 1956 wird die Firma feierlich unter dem Namen „Bilstein & Siekermann“ eröffnet. Ende des Jahres ist die Zahl der Beschäftigten bereits auf 15 angestiegen, nachdem zahlreiche Umschulungs- und Anlernmaßnahmen durchgeführt wurden. Um in Zukunft den Facharbeiterbedarf aus der eigenen Firma zu decken werden 1957 die ersten Auszubildenden eingestellt. Damit ist der Grundstein für die eigene Lehrwerkstatt gelegt, in der nicht nur Facharbeiter für den eigenen Bedarf ausgebildet werden. Generell besteht für Schulentlassene des Raumes Hillesheim nun ein neues, attraktives Ausbildungsangebot.
Das anlaufende Produktionsprogramm ist zunächst zwar umfassender, jedoch weniger spezialisiert als heute. Zum Programm gehören Verschlussschrauben nach DIN Zeichnungen, Nutmuttern sowie Fassonteile.

 
1956 - Bau der Fa. Bilstein und Siekermann in Hillesheim

1959

Nur 3 Jahre nach Inbetriebnahme, wird bereits der 50. Mitarbeiter eingestellt. Noch im gleichen Jahr werden Umbauten der Räume für die Abteilungen Ein- und Verkauf und Verwaltung notwendig und es bildet sich der erste Betriebsrat.

 
1959 - BSH-Mitarbeiter

1961

Die Geschäfte bei Bilstein & Siekermann laufen nach wie vor gut, sodass der Anbau einer zweiten Halle notwendig wird, da die Produktionsfläche und der Lager- und Versandraum nicht mehr ausreichen.

 
1961 - Erweiterungsbau bei Bilstein und Siekermann

1964

Bei Bilstein & Siekermann bahnen sich Veränderungen an. Um wettbewerbsfähig sein zu können, müssen rationelle Verfahren im Produktionsbereich eingeführt werden. Deshalb entschließt man sich 1964 an die Stelle der bisher üblichen Herstellung von Verschlussschrauben durch Zerspanung die wirtschaftlichere Kaltverformung zu setzen. Nach einer kurzen Experimentierphase entscheidet man sich zum Erwerb einer Mehrstufenkaltfließpresse, die 1964 parallel zu neuen Einspindeldrehautomaten in Betrieb genommen wird. Damit wird ein Grundstein für die Zukunft gelegt, der bis heute in einer guten Marktposition konsolidiert.

 
1964 - BSH-Mitarbeiter vor der neuen Kaltfließpresse

1966

Die neue Herstellungsart von Verschlussschrauben ist nicht unproblematisch. Sie bringt grundlegende Strukturveränderungen im technischen Bereich des Betriebes mit nicht geringen Anforderungen auch an die Mitarbeiter mit sich. Da diese jedoch zeitgerecht mit der für sie neuen Technik vertraut gemacht worden sind, läuft die Fertigung bald zufriedenstellend. Die Kaltumformung, sowie die weitere Anschaffung von Sechsspindeldrehautomaten bringen weitere Herausforderungen. Beispielsweise muss für die sachgerechte Lagerung der nun benötigten größeren Mengen an Stab- und Ringmaterial der notwendige Raum geschaffen werden. Aus diesem Grund erfolgt zwischen 1965 und 1966 ein weiterer Ausbau der Fabrikationshallen, wobei hier auch eine größere Lehrwerkstatt Platz findet.

 
Modernste Technik: Sechsspindeldrehautomat von 1966

1967

Die allgemein anhaltende Rezession geht auch an Bilstein & Siekermann nicht spurlos vorbei. Als Folge sind Kurzarbeit und Kündigungen unvermeidlich.
Am 11. Mai 1967 verstirbt plötzlich und unerwartet Ferdinand Bilstein, der Mitbegründer des neu errichteten Werkes in Hillesheim. Von einem auf den anderen Tag wird dem Sohn des Verstorbenen, Rolf Bilstein, die Verantwortung für viele Arbeitsplätze übertragen. Infolgedessen bricht Rolf Bilstein sein Studium ab und widmet sich in der schweren Zeit nach dem Tod seines Vaters, insbesondere den kaufmännischen Belangen des Unternehmens.
Die angespannte wirtschaftliche Lage erfordert zudem alle Kräfte, um die Existenz des noch jungen Unternehmens zu sichern. Als sich 1968 die Auftragslage bessert, hat Rolf Bilstein seine erste Bewährung bestanden.

 
1967 - die Fa. Bilstein und Siekermann

1971

Bilstein & Siekermann passt sich dem globalen Weltgeschehen an, ändert seine Gesellschaftsform und wird GmbH & Co. KG mit den Geschäftsführern Rolf Bilstein und Arnold Siekermann. Im gleichen Jahr kehrt Rolf Bilstein in das Werk nach Voerde zurück und tritt dort auch in der Geschäftsleitung die Nachfolge seines Vaters an.
In Hillesheim werden weitere Expansionen nötig und durch den Ausbau der Automatendreherei und der Kaltpresserei wird der Fortbestand der Firma gesichert.

 
1971 - das Produktprogramm von BSH

1976

Die stetig steigende Anzahl der Privatfahrzeuge beschert auch Bilstein & Siekermann gute Geschäfte. Die Geschäftsleitung wird um Herrn Bernd Clever erweitert, da den bisherigen Geschäftsführern der Bilstein & Siekermann GmbH & Co. KG in erster Linie die Geschäftsführung im Ennepetaler Werk obliegt.

 
Produktkatalog aus dem Jahr 1976

1982

Bei Bilstein & Siekermann kündigt sich ein Wechsel an. 1982 löst Dieter Siekermann, welcher 1979 in das Unternehmen eingetreten ist, seinen Vater, Arnold Siekermann in der Geschäftsleitung der Bilstein & Siekermann GmbH & Co. KG ab.
In den folgenden Jahren wird der Aufbau des Unternehmens fortgesetzt. Es folgen weitere bauliche Erweiterungen, sowie der Ausbau der Automatendreherei und der Kaltpresserei.

 
1982 - hochtechnisierter Maschinenpark (Dreherei)

2001

Bilstein & Siekermann rüstet sich mit der Fertigstellung einer neuen Produktions- und Lagerhalle für die Zukunft. Insgesamt steht nun eine Fläche von 12.000 m2 zur Verfügung.

 
2001 - ein weiterer Ausbau des Produktionsraumes wird notwendig

2003

Im November 2003 entscheiden sich die Eigentümerfamilien Bilstein & Siekermann, ihre Anteile an die INDUS Holding AG zu veräußern, um somit dem Unternehmen langfristige Chancen in einem größeren Unternehmensverbund zu ermöglichen. Der Vorstandvorsitzende der INDUS Holding AG, Herr Helmut Ruwisch, tritt in die Geschäftsführung bei Bilstein & Siekermann ein. Dieser Übergang gestaltet sich problemlos und stellt auch für die Kunden keine Veränderungen dar, da das operative Geschäft nicht tangiert wird.

 
2003 - Luftaufnahme von BSH

2006

Auch die neuen Besitzer, die Indus Holding AG, setzen auf Kontinuität und Wachstum. Dies zeigen die Investitionen der letzten vier Jahre. Neben Mehrspindeldrehautomaten wurde 2005 in einen neuen 5-stufigen Kaltumformer investiert. Hier will Bilstein & Siekermann seine Marktposition ausbauen, indem in neue Technologien investiert wird.
Herr Bernd Clever wird Ende April 2006 nach 30 Jahren Tätigkeit für das Unternehmen in den wohlverdienten Ruhestand entlassen. Seit März 2006 ist Herr Bruno Hirtz Geschäftsführer in Hillesheim.

 
2006 - BSH-Mitarbeiter an einer aktuellen Drehmaschine
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